Die meisten Herzschrittmacher, Neurostimulatoren oder andere aktive Implantate (Innenohr[Cochlea-]Implantat) machen eine MR-Untersuchung aus Sicherheitsgründen unmöglich oder bedürfen detaillierte Abklärungen.
Weiter können bestimmte künstliche Herzklappen sowie Metall in den Augen, im Gehirn oder in anderen Körperteilen eine MR-Untersuchung verunmöglichen.
Bitte orientieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin ausdrücklich über jegliches Implantat in Ihrem Körper. Dazu gehören Hüftprothesen älter als 1985, Innenohrimplantate, Gefässclips oder - z.B. nach einem Unfall - Metallsplitter, insbesondere in den Augen.
Es erleichtert Ihnen und uns die Planung einer MR-Untersuchung, wenn Ihr Hausarzt bzw. der zuweisende Arzt uns solche Implantate/Prothesen bereits bei der Anmeldung und Terminvereinbarung nennt.
Idealerweise benötigen wir Angaben zur Herstellerfirma z.B. einer Herzklappe und die genaue Typ-Bezeichnung des Implantates (wird üblicherweise im Operationsbericht angegeben),
Wir klären dann, ob gegebenenfalls eine Untersuchung unter Einhaltung besonderer technischer Parameter doch noch möglich ist. Wenn dies bereits geklärt wird, bevor Sie zu uns kommen, ersparen wir Ihnen, dass Sie unter Umständen wieder ohne Untersuchung nach Hause fahren müssen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin auch, wenn Sie schwanger sind oder unter schweren Allergien leiden, da in diesem Fall bei Ihnen kein Kontrastmittel eingesetzt werden darf. Wenn Sie unter Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen; "Platzangst") leiden, kann die Untersuchung in Einzelfällen ebenfalls nicht durchgeführt werden.
Wenn Sie denken, aus diesem Grund Probleme zu haben, können Sie vor Ihrem Untersuchungstermin das Gerät besichtigen und sich die Untersuchung genau erklären lassen.